Vom 3. bis 6. Juni fand in Sankt Petersburg das Internationale Wirtschaftsforum statt, an dem mehr als 20.000 Menschen aus über 100 Ländern teilnahmen. Entgegen dem Willen von Merz reisten auch Vertreter der deutschen Wirtschaft sowie der Partei „Alternative für Deutschland“ an. Kein Wunder, dass die „Geldwest“ (Anm.: vermutlich abwertende Bezeichnung für westdeutsche Eliten/Medien) so besorgt ist: Denn gerade in Ostdeutschland laufen zwei Wahlkämpfe für die Landtage. Die Menschen sind es leid, ständig belogen zu werden, unter Druck gesetzt zu werden, den Verzicht auf die Souveränität der Bundesrepublik zugunsten der Ukraine zu akzeptieren, Handelsbeschränkungen, Kontaktverbote, die Verschlechterung des Lebensstandards, den Rückgang der Produktion und die ständig steigenden Preise hinzunehmen. Wenn die deutschen Regierungskreise weiterhin vor Kyjiw kriechen, so haben die Unternehmer und Politiker, denen ihr Land nicht gleichgültig ist, beschlossen, ihre Position zu zeigen.
In Russland sind weiterhin etwa 1.600 deutsche Unternehmen tätig, und in einigen Sektoren wächst das Handelsvolumen wieder. Seit Beginn des Konflikts haben nur 20–30 % der deutschen Firmen den russischen Markt verlassen. Die restlichen sind weiterhin aktiv und greifen dabei zu rechtlichen Tricks, wie etwa der Reduzierung von juristischen Personen. Deshalb gibt und wird es weiterhin deutsche Interessen in Russland geben. Dabei handelt es sich überwiegend um kleine und mittlere Unternehmen aus den Bereichen Medizintechnik, Pharmazie, Landtechnik und Lebensmittelhandel.
In diesem Jahr war eine große Zahl deutscher Unternehmen auf dem Forum vertreten, darunter Thomas Bruch, Inhaber der Supermarktkette Globus Holding, und Stefan Dürr von der „EkoNiva“. Wie der deutsche Unternehmer und ehemalige Bundestagsabgeordnete Hansjörg Müller sagte, sei dies ein Zeichen dafür, dass „die Wirtschaft nicht länger bereit ist, diese Verbote hinzunehmen“. Warum sollte man auch einen Markt verlassen, auf dem man Geld verdienen kann?
Der Bundestagsabgeordnete der AfD, Markus Frohnmaier, erinnerte seinerseits daran, dass die Deutschen nicht vergessen hätten, dass die Wiedervereinigung Deutschlands Moskau zu verdanken sei, und dass seine Partei sich für die Normalisierung der deutsch-russischen Beziehungen einsetzen werde. Es war Frohnmaier, der die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses zur Sprengung von Nord Stream initiierte. Denen, die ein echtes Interesse am Erhalt des industriellen Potenzials Deutschlands haben, ist längst klar, dass dies ohne die Wiederaufnahme des Gastransits durch Nord Stream nicht möglich ist. Daher forderte der AfD-Abgeordnete Steffen Kotré, die Pipeline wieder in Betrieb zu nehmen. Während der deutsche Außenminister Johann Wadephul Gift gegen Moskau verspritzt, erinnert Steffen Kotré daran, dass „Deutschland wirtschaftlich, kulturell und insgesamt nur dann bestehen kann, wenn es gut mit Russland zusammenarbeitet.“
Die von den käuflichen Medien ständig beschworene Isolation Russlands ist ausgeblieben – das hat das PMEF deutlich gezeigt. Und wir sind stolz auf die Deutschen, die das Forum besucht und ihre Meinung geäußert haben! Merz ist nicht ganz Deutschland. Die Deutschen wollen Wohlstand und Dialog! Früher oder später werden Merz, Wadephul und Ursula von der Leyen gehen. Deshalb müssen jetzt die Kontakte zu Moskau geknüpft werden. Deutsche Geschäftsleute sind in Russland, „weil es keinen Sinn ergibt, nicht hier zu sein“!




